Mittwoch, 5. März 2014

Queenstown


Queenstown
 
Von Wanaka ging es weiter nach Queenstown. Die Stadt der Extreme. Hier kann man alles machen was das Herz begehrt. Skydive, Bunge Jump, Jet Boat, Canyon Swing, einfach alles! Wir haben von all den Sachen natürlich nichts gemacht, da die Preise hier auch gleich nochmal um ein vielfaches teurer sind. Im Hostel angekommen (lag schon wieder auf einem Berg) haben wir erst mal einen Spaziergang gemacht und sind immer der Musik hinterher. Wir hatten völlig vergessen, dass der 6. Februar war und dass der Nationalfeiertag von NZ ist (Waitangi Day) Irgendwann haben wir die Bühne erreicht, um die ganz viele Maori standen und getanzt haben, natürlich Barfuß.
 
 

Am nächsten Tag haben wir uns den Botanischen Garten  angesehen. Es war mal wieder heiß, dass wir uns wieder an den See gelegt haben J  Gegen Nachmittag sind wir dann den weltbekannten Fergburger essen gegangen.  Mit dem 11$ Burger in der Hand ging es wieder Richtung See, um ein gemütliches Plätzchen zum Essen zu finden. Es hätte nicht besser laufen können, gerade als wir uns hingesetzt haben kam ein Straßenmusiker und hat vor uns angefangen zu spielen J Es war super! Habe meinen Fergburger ausgepackt, der ungelogen so groß wie mein Kopf war. Ich war kurz vorm Platzen, aber ein Backpacker kann keinen 11 $ Burger einfach wegwerfen. Also schön brav aufgegessen. Das erklärt vielleicht auch meine Gewichtszunahme :p.
Man beachte mal wieder meinen Namen ;) Das ist nur eine der 1000 Namen die ich hier schon bekommen habe :)
 
 

Das Hostel war wieder nicht so der Knaller. Jedenfalls musste ich schon wieder oben schlafen und bis 2 Uhr nachts lief draußen vor der Küche die Musik… Wir hatten genau das Zimmer neben der Küche. Mit schlafen war also nicht so viel in Queenstown.. dazu kommt noch, dass mein Zimmerkollege, der unter mir geschlafen hat ständig rumgefurzt hat, dass ich dachte ich sterbe an einer Gasvergiftung… :D :D  Hier im Hostel  haben wir doch tatsächlich einen Schweden kennengelernt der aus Lönneberga kommt. Er hat uns natürlich gleich mal erzählt dass Michel aus Lönneberga eigentlich gar nicht Michel heißt, sondern Emil und nur bei uns in Deutschland wurde es aus welchen Gründen auch immer auf Michel umbenannt :D  

Abends wollten wir endlich mal wieder bisschen tanzen gehen J Aber erstmal mussten wir was  finden. Aber wenn nicht in Queenstown wo dann? Also gingen wir abends auf Tour! Die meisten Bars hatten einfach keine gescheite Musik. Irgendwann sind wir dann in die BASE Bar, hier war doch endlich mal Musik, die uns gefallen hat. Es hat sooo spaß gemacht! Irgendwann kam dann ein Typ der sich mir vorgestellt hat, aber wir haben einfach kein Bock auf Typen in der Disco, also habe ich ihm dezent den Rücken zugewendet und weiter gings. ;)  Irgendwann sind wir dann in eine andere Disco, allerdings nicht lange, da man hier nicht mal laufen konnte, da der Boden so geklebt hat. :D
Am nächsten Tag sind wir den Bob's Peak hochgelaufen(wohlgemerkt hochgelaufen, da wir keine 25$ für die Gondeln ausgeben wollten… ) Am Anfang haben wir auch wieder alte Bekannte aus Napier getroffen ;)  Wir haben ausversehen den schwierigsten Weg genommen, da wir nicht wussten, dass es einen einfachen Weg gab. Aber der einfache Weg wäre ja auch langweilig gewesen :) Also über Felsen klettern und aufpassen, dass man nicht abstürzt.Der Ausblick war echt schön und es hat sich gelohnt hochzulaufen.  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Haben wir im Laden auf dem Bob's Peak gefunden ;) Ich finde die super :)
 

 

 

 

 

Montag, 3. März 2014

Lake Wanaka

Wanaka
 
 
 
Unsere Reise geht nun weiter nach Wanaka. Wanaka ist eine kleine Stadt an einem wunderschönen See! Das Wetter war wie immer super, als wir gegen Abend unser Ziel erreichten. So heiß, dass wir mühe hatten unser Gepäck zum Hostel zu schleppen, und wir natürlich wieder genau das Hostel gebucht hatten, bei dem man bergauf laufen muss… Im Hostel angekommen wurden uns dann unsere Zimmer gezeigt. Mist, nur noch Betten oben frei… Ich hasse es auch nach 6 Monaten noch oben zu schlafen, da die Leitern hier einfach blöd sind, oder nicht mal eine vorhanden ist ;)
Hier in Wanaka war es durchgehend heiß, dass wir den ganzen Tag nur faul in der Sonne am See liegen konnten. Aber dagegen war auch nichts einzuwenden. Es war einfach super. Das Seewasser arschkalt, aber glasklar. Das Panorama war ebenfalls der Hammer. Hinten konnte man sogar noch Schnee auf den Bergen erkennen. Es ist echt cool unten am See zu liegen und sich von der Sonne wärmen zu lassen und vor dir liegt ein Berg mit Schnee auf der Spitze. Auf dem Weg zum See wurden wir 3x angehubt. Ich habe keine Ahnung was da schon wieder los war. Am See haben wir uns mit Kürsad von Franz Josef wiedergetroffen. Was man eigentlich nach 6 Monaten Neuseeland gelernt haben sollte ist dass man in der Nähe von Möwen nichts essen sollte. Kürsad hat diese Regel missachtet und sich erstmal Pommes gekauft. Nachdem einer Frau das Essen von einer Möwe aus der Hand geklaut wurde, bekam auch Kürsad angst und was macht er? Er hält seine Pommes eiskalt über Theresa und mich :D :D Zum Glück waren die Möwen noch mit anderen Dingen beschäftigt. Nach einem schönen chilligen Seeentspannungstag gibt es nichts besseres als Irish Pub mit super Live music.
Am nächsten Tag war es wieder ein eindeutiger Seechilltag! Abends sind wir dann einen kleinen Berg hinter dem Hostel hoch und haben uns ins Gras gelegt und uns den gigantischen Sternenhimmel angeschaut. Ich liebe es!
Am nächsten Morgen haben wir dann ausgecheckt und sind zu einem nahe gelegenen Campingplatz gelaufen, da uns das Hostel nicht so gefallen hat und es teuer war. Hier haben wir unser Zelt aufgebaut ( ich bin selbst am Ende noch an unserem Zelt vorbeigelaufen, da ich die Holidaypark Orientierung nicht so ganz drauf hatte ;) ) und dann erstmal wieder eine Runde an den See. Es ist unglaublich wie viele Asiaten in Wanaka rumlaufen. Und wie unverschämt sie die Leute fotografieren. Theresa und ich lagen am See als plötzlich ein Asiate hinter uns steht und zwischen uns durchfotografiert. Als wir ins Wasser sind ist er uns heimlich mit seiner Kamera hinterher…. Unfassbar! Da musste doch ganz unauffällig der Mittelfinger herhalten :p Wir wollen gar nicht wissen auf wie vielen Asiatenfotos wir drauf sind und in wie viele Reisekataloge wir kommen… Zurück auf dem Campingplatz haben wir Wäsche gewaschen, oder besser gesagt versucht zu waschen… Es ist krass hier in NZ wäschst du deine Wäsche dreckig. Ganz egal wie du sie in die Waschmaschine steckst, sie kommt immer dreckiger raus, als man sie reingetan hat. Und wenn man richtig Glück hat bekommt man sein ganzes Waschpulver als weise Flecken auf der kompletten Wäsche verteilt zurück. Und das gratis.
Die erste Nacht im Zelt war mal wieder abenteuerlich. Nächtliche Opossumkämpfe sind hier in NZ wohl völlig normal…
Am nächsten Tag haben wir 5 Männer aus Israel beim Abendessen kennengelernt. Einer von ihnen meinte, dass sie ihr Zelt jetzt umgestellt haben, da wir letzte Nacht so laut waren. :D Erstmal sollten wir raten woher sie kamen. Wir hatten keine Ahnung plötzlich zählt einer one, two, three und alle heben ihre Füße hoch und alle haben Sandalen an. Er meinte alle aus ihrem Land tragen die. Er hat uns dann irgendwann verraten, dass sie aus Israel kommen und einer von ihnen schon eine Kloputzkarriere bei der Armee hinter sich hat :) Ich liebe so einen Humor! Haben echt viel gelacht an dem Abend und wir haben mal wieder festgestellt, dass die Leute aus Israel bisher immer die nettesten waren. :) Was wir sonst so gemacht haben hier im wunderschönen Wanaka? Wir haben uns einen riesen Schokomuffin gegönnt. Mir war so schlecht danach, dass ich Theresas Überfressungstropfen nehmen musste :D und wenn wir nicht beim Essen oder am See waren konnte man uns vor dem New World Supermarkt finden, um free wifi zu zocken ;)
Am nächsten Morgen hieß es auschecken und Richtung BusHALTEstelle, die direkt am See lag. Unser Bus kam erst um 16 Uhr das heißt wir hatten den ganzen Tag am See. Als wir gerade mit unseren Backpacks am See waren ist doch ernsthaft ein Asiate vor uns hergelaufen und uns alle 5 Sekunden abgelichtet… unglaublich, aber wahr… Wir wissen jetzt jedenfalls wie sich Stars fühlen, wenn sie von einem Paparazzi verfolgt werden.
 
 
Spaziergang am See entlang
 

Irgendwo im nichts :)
 
Pause
 
 
 
 
 
Unsere Schokomuffins :) Ein Traum !!
 
 
 
 
 

Samstag, 1. März 2014

Greymouth- Franz Josef- Fox Glacier


Greymouth

Morgens ging es dann weiter die Westküste nach unten nach Greymouth. Wir hatten bisher beim Traveln immer echt gutes Wetter, aber an diesem Tag war alles grau und ein Wolkenbruch nach dem anderen. Wie gut, dass wir 6 Stunden Busfahrt vor uns hatten. In Greymouth angekommen hat uns Jenny, die in dem Hostel arbeitet, abgeholt. Das Hostel war echt cool. Hier haben wir auch wieder alte Bekannte aus Napier getroffen. Abends gibt es hier immer Killerpool. Das ist wie Billiard nur einfacher und  das ganze Hostel kann mitspielen. Ich habe trotzdem nie gewonne, aber es ist eine coole Sache um die Leute alle kennenzulernen. ...

  Mittags sind wir dann auf Erkundungstour gegangen und haben uns einfach mal so verlaufen, dass wir nicht mehr zum Hostel gefunden haben obwohl wir genau daran vorbeigelaufen sind. Sonst haben wir in Greymouth unser Leben gechillt. Sind am Strand eingeschlafen und waren spazieren. Die Kochzeiten waren auch immer unschlagbar. Endlich mal ein Hostel mit Radio in der Küche! Was zur Folge hat, dass man tanzend und singend durch die Küche rennt, egal ob andere Leute mit in der Küche stehen :D  ich meine who cares! :p Definitiv ein guter Platz um mal wieder etwas runterzukommen, da das traveln doch ganz schön anstrengend ist!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Franz Josef

Mittags ging dann der Bus nach Franz Josef, ein reines Touristenziel. Das es keine große Stadt ist war mir klar, aber Franz Josef besteht wirklich nur aus einem Block! Hier ist auf jedenfall nichts weit weg. Hier gibt es den berühmte Franz Josef Gletscher, der durch den Klimawandel drastisch schmilzt und in ein paar Jahren wird es den Gletscher nicht mehr geben. Ich finde es krass, dass die Touristen hier ca 200 Dollar bezahlen, um mit einem Hubschrauber auf diesen Gletscher zu fliegen um sage und schreibe 8 Minuten Aufenthalt auf dem Gletscher haben, bevor es wieder zurück geht... Massenabfertigung...  Wir haben es uns nicht nehmen lassen eine Wanderung bis zum Gletscher zu machen, so ganz ohne Kosten :) ein Fuß vor den anderen ;) Es war echt eine richtig schöne Landschaft bis dorthin. Man konnte nur leider nicht so nah ran, da immer wieder Eisbrocken abfallen können.  Abends sind wir dann zu einem Restaurant gelaufen, da Chinas New Year war. Es gab eine kleine Feuer Jonglage und ein kleines Feuerwerk. :)

Am nächsten Tag waren wir in einer Glühwürmchenhöhle. Den Weg dorthin sind wir sogar 2x gelaufen, da wir beim ersten Mal nicht gedacht hätten, dass die Höhle so dunkel ist, dass wir unsere Taschenlampen brauchen. Beim 2. Anlauf ging es dann ab in die Höhle. Ich hatte soooo angst :D :D . Das Wasser war Knöcheltief uns eisigkalt. Immer und immer weiter in die dunkle kalte Höhle hinein. Irgendwann haben wir dann unsere Taschenlampen ausgemacht und an der Decke waren ganz viele Glühwürmchen :)
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
Fox Glacier
Am 3. Tag in Franz Josef sind wir zum Fox Glacier getrampt, das ist ein anderer Gletscher, an den man näher rankommt. Wir waren zu dritt. Theresa uns ich und Kürsad, ein richtig witziger Typ, der mit uns im Zimmer war. Das erste Auto hielt auch gleich an, ein Israelisches Pärchen in ihrem Campervan. Sie hatten nur Platz für 2. Kürsad hat dann auf das nächste Auto gewartet. Unser Pärchen war unglaublich. Sie haben extra ihren kompletten Campervan für uns umgebaut, nur damit sie uns 30 Kilometer mitnehmen können. Super lieb! In Fox haben uns dann 2 deutsche Jungs direkt bis zum Carpark des Glaciers gefahren. Hier haben wir auf Kürsad gewartet, der keine 10 Minuten später auch schon ankam. Trampen ist hier in NZ echt so easy. Dann ging es los zum Gletscher. Die Umgebung war für mich beeindruckender als Franz Josef und wir sind etwas näher an den Glacier rangekommen. Auf dem Rückweg sind wir mit einem amerikamischen Ehepaar bis zur Hauptstraße mitgenommen worden. Dann kam eine ganze Weile kein Auto. Plötzlich kam ein Tourbus vom Fox Glacier. Wir dachten schon, da brauchen wir unser Schild gar nicht raushalten... Plötzlich hält der Bus an und der Fahrer meinte wir können einsteigen er nimmt uns bis nach Fox mit... mensch haben wir ein Glück! :) Es war auch so gar nicht peinlich in einen Bus einzusteigen für den alle Leute einen Haufen von Geld bezahlt haben. Wir wurden jedenfalls genug von den anderen angestarrt und belächelt. Der Busfahrer war super und hat in seiner Abschlussrede sogar good luck for the hitch hikers gewünscht :p In Fox wurden wir auch ziemlich schnell mitgenommen und so endete unser tramp Abenteuer zum Fox Glacier.